Bergrettung Voitsberg

Bergrettungsdienst Österreich


Notruf 140

Seite 2 von 9

Sucheinsatz bei der Rehbockhütte

Ein 28-Jähriger aus dem Bezirk Deutschlandsberg verlief sich am Montagnachmittag beim Schwammerlsuchen im Bereich Wirthhütte im Hebalm-Gebiet.

Seine Freundin und seine Mutter schlugen daraufhin beim Bergrettungs-Notruf 140 Alarm. 34 Einsatzkräfte der Bergrettungs-Ortsstellen Voitsberg, @Bergrettung Köflach und @Bergrettung Schwanberg machten sich auf die Suche nach dem Mann. Auch die Bergrettung Lavanttal war in Bereitschaft. Rund zweieinhalb Stunden nach der Alarmierung fand ein Hundeführer der Ortsstelle Voitsberg mit seiner Suchtruppe den 28-Jährigen in der Nähe der Wirthhütte unverletzt auf. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei Deutschlandsberg und Preitenegg, die Flugeinsatzstelle Graz und die Feuerwehr Kloster.

Absturz Hagelflieger in Hochgössnitz

Am Samstagabend stürzte mitten in einem schweren Gewitter ein Hagelflieger in Hochgössnitz ab. Pilot und Co-Pilot überlebten schwer verletzt. Zwölf Kameraden der Ortsstellen Voitsberg und zehn der Ortsstelle Bergrettung Köflach bargen die beiden Verletzten aus dem steilen Gelände. Im Einsatz waren auch die Rettungshubschrauber Christophorus 12 – Graz und Christophorus17, das Rote Kreuz und die Feuerwehr.

Von der Übung direkt in den Einsatz

Eigentlich hätte es ein entspannter Übungstag für die Bergrettungs-Ortsstelle Voitsberg werden sollen. Doch mitten in der Orientierungsübung in Hirschegg ging kurz vor Mittag in der Landeswarnzentrale über den alpinen Notruf 140 die Alarmierung ein: ein Paragleiter ist im Bereich der Zeissmannhütte auf der Rossbachalm (Gemeinde Kainach) in einen Baum gestürzt und muss geborgen werden.

Drei Bergretter wurden sogleich vom Rettungshubschrauber C12 zum Unfallort geflogen. Der Paragleit-Pilot konnte inzwischen selbstständig von der 20 Meter hohen Fichte abklettern. Er war in Turbulenzen geraten, ist bei dem Unfall aber unverletzt geblieben. Die Bergretter bargen den Gleitschirm vom Baum.

An dem Einsatz waren 18 Mitglieder der Bergrettungen Voitsberg und Köflach beteiligt. Ebenfalls im Einsatz: FF Köflach (Shuttledienst), C12, Polizei, Rotes Kreuz

Auf dem Rückweg wurden die beiden Bergrettungs-Ärzte Christina Müntzer und Klaus Wölkhart noch zu einem internistischen Einsatz am Straßenrand im Gemeindegebiet von Afling hinzugezogen

Wanderer in Notlage am Rappoldkogel

Die Ortsstellen Köflach und Voitsberg wurden am 20. Juni gegen 14:00 Uhr zu einem in Not geratenen Wanderer am Rappoldkogel (Bez. Voitsberg/ Gem. Hirschegg-Pack) gerufen.

Ein US-Amerikaner erlitt kurz unter dem Gipfel einen medizinischen Zwischenfall, der ihn am weiteren Abstieg hinderte. Da aber keine
lebensbedrohliche Situation vorherrschte und auch jegliche alpine Gefahren auszuschließen waren, wurde entschieden, den Wanderer
ohne Hubschraubereinsatz vom Berg zu retten.

Vor Ort konnten die Bergretter, Bergrettungs-Notfallsanitäter und die ebenfalls im Einsatz befindliche Bergrettungsärztin den Patienten versorgen und stabilisieren. Im weiteren Verlauf wurde der Wanderer unter Seilsicherung mittels Gebirgstrage bis zu einem Forstweg begleitet, wo er an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Das Rote Kreuz Voitsberg-Köflach, inklusive Notarzt, brachte den Wanderer ins LKH-Weststeiermark, Standort Voitsberg.

Im Einsatz befanden sich neun Bergretter der beiden Ortsstellen inklusive der Bergrettungsärztin Dr. Christina Roßmann, deren Einsatz entscheidend war.

        

Präsentation der Bergrettung der Landjugend des Bezirkes Voitsberg

Die Bergrettungs-Ortsstellen Voitsberg und Köflach durften sich der Landjugend des Bezirkes Voitsberg präsentieren. Den jugendlichen und erwachsenen Teilnehmer wurde in einem kurzen Theorieteil die Geschichte und die Aufgaben der Bergrettung näher gebracht.

Danach ging es für die Teilnehmer ins Freie wo es an drei Stationen galt die Tätigkeiten der Bergrettung kennenzulernen und auch selbst etwas zu lernen.

1. richtiges Gehen und Verhalten im Gelände

2. Rettung eines Verletzten mittels einer Universaltrage (UT2000) über einen Hang bergauf

3. Abtransport der geretteten Person mit einer Seilbahn über eine längere und schwierige Passage

Zum Abschluss konnten alle Teilnehmer die sich trauten die Seilbahn selbst testen.


Danke an die Landjugend Voitsberg für die tolle Vorbereitung und Zusammenarbeit!

« Neuere Einträge Ältere Einträge »